Der Rosmarin-Gin-Gimlet bleibt ein Gimlet: London Dry Gin, Limette, Zucker – der Rosmarin kommt als aromatische Kante dazu. Harzig, sauer, klar. Der Sirup sollte selbst angesetzt werden, damit das Kraut nicht parfümiert wirkt, sondern als Kontrast zur Säure funktioniert. Ein Drink, der zeigt, wie gut Nadelkraut und Wacholder zusammenpassen.
Und das brauchst du für den Rosmarin-Gin-Gimlet
5 cl London Dry Gin
2 cl Limettensaft
1,5 cl Rosmarinsirup oder Zuckersirup plus Zweig
Garnitur: Rosmarin
Darauf kommt es an
Rosmarinsirup selbst ansetzen: 100 g Zucker, 100 ml Wasser aufkochen, zwei Zweige Rosmarin dazugeben und vom Herd nehmen. Zehn Minuten ziehen lassen, dann abseihen. Länger ziehen lassen macht den Sirup bitter. Fertiger Rosmarinsirup aus der Flasche ist oft zu intensiv und schmeckt nach Raumspray. Wer keinen Sirup hat, kann auch einfachen Zuckersirup nehmen und einen Rosmarinzweig im Shaker kurz mit anschütteln – das gibt dezente Kräuternoten, ohne zu dominieren.
Varianten
- Klassischer Gimlet — Ohne Rosmarin, nur Gin, Limette und Zuckersirup.
- Thymian-Gimlet — Statt Rosmarin Thymiansirup verwenden – milder, blumiger.
- Mit Basilikum — Basilikumsirup statt Rosmarin – süßer, grüner, weniger harzig.
Häufige Fragen
Kann ich den Drink mit Tonic auffüllen?
Dann wird es ein Gin Tonic mit Rosmarin. Der Gimlet bleibt kurz und ohne Soda – das ist das Prinzip.
Welcher Gin passt am besten?
Ein klassischer London Dry Gin mit Wacholder. Zu viele Botanicals im Gin überlagern den Rosmarin.
Geht auch frischer Rosmarin statt Sirup?
Ja, einen Zweig im Shaker kurz mit anschütteln. Das gibt weniger Süße, aber dezente Kräuternoten.
